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Autor: ninskamai

MENAGERIE im November – Links und Lesenswertes

MENAGERIE im November – Links und Lesenswertes

 In der MENAGERIE versammeln sich einmal im Monat Netzfundstücke, Lesenswertes und Links. Diesmal dabei: Gefährlicher Selfie-Tourismus, Kunst mit toten Tieren und ein Freispruch für Aktivisten. In Australien beschäftigt sich ein spannendes Projekt mit häuslicher Gewalt und Companion Animals: Es geht darum, wie auch Tiere darunter leiden, in welchen Konstellationen Täter, Opfer und Haustiere stehen und wie wichtig Tiere als Gefährten in einer Krise und in der Therapie sind.  Anders als die meisten Projekte solcher Art, hat Loving You, Loving Me:…

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Der Geschmack von Laub und Erde – Rezension

Der Geschmack von Laub und Erde – Rezension

In diesem ungewöhnlichen Buch versucht ein englischer Tierarzt das Menschsein hinter sich zu lassen – um in einem Erdwall zu hausen wie ein Dachs und in Mülltonnen zu wühlen wie ein Großstadtfuchs. (Zum) „Tier-Werden“ – während meines Studiums hab ich viel darüber erfahren, was sich sich die Liga der Kontinentalphilosophen darunter vorstellte: zum Beispiel eine intellektuelle Methode, ein Anders-Werden der Welt, ein Verlassen ausgetretener dichotomer Pfade. Tatsächliche Tiere aus Fleisch und Blut spielten hier selten eine Rolle (mal abgesehen von Derridas kleiner…

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Brexit spricht nichtmenschlichen Tieren Empfindung ab

Brexit spricht nichtmenschlichen Tieren Empfindung ab

Rechtlicher Rückschlag: In Großbritannien hat man sich jetzt dafür entschieden, dass Tiere doch keine Schmerzen empfinden. Deshalb hat man entsprechende EU-Gesetze einfach abgeschafft. So einfach ist das also. Etwa 80 % der britischen Tierschutzgesetze basierten bislang auf EU-Gesetzen, ab März 2019 gelten diese aber nicht mehr auf der Insel. Deshalb kaut man dort gerade in langwierigen Verfahren alle Gesetze durch, um diese entweder zu übernehmen, reformieren oder zu verwerfen. Im Vertrag von Lissabon wurde im Jahr 2009 gesetzlich vermerkt, dass…

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MENAGERIE im Oktober – Links und Lesenswertes

MENAGERIE im Oktober – Links und Lesenswertes

In der MENAGERIE versammeln sich einmal im Monat Netzfundstücke, Lesenswertes und Links. Diesmal dabei: Museen für Mikroben, Pfeilstörche und Tierrepräsentationen im Ruhrgebiet. In der Süddeutschen schreibt Mohamad Alkhalaf aus Syrien darüber, wie neu und ungewöhnlich ihm die Deutschen und ihre Haustiere vorkamen. Im arabischen Sprachraum gilt ‚Hund‘ als schlimme Beleidigung, hierzulande tragen Hunde Jäckchen und sind Teil der Familie. Zum Schluss fragt er sich doch: Wie konnte ich nur drei Jahrzehnte ohne Haustier leben? Dackelblick mit Strategie: Menschen beeinflussen die Mimik…

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Mitgefühl für Monster – Überlegenheit als Basis von Empathie (…not).

Mitgefühl für Monster – Überlegenheit als Basis von Empathie (…not).

Aus dem rundum wunderwunderschönen und interessanten Essay „The Lives of Animals“ von J.M. Coetzee kommt folgender Gedanke, der mich gerade umtreibt und sich im Grunde zu folgendem Satz komprimieren lässt: Mitgefühl für andere Lebewesen kann historisch erst dann entstehen, wenn der Mensch sich seines Sieges über jene sicher ist: „People complain that we treat animals like objects, but in fact we treat them like prisoners of war. Do you know that when zoos were first opened to the public, the keepers…

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Oh the animals of language

Oh the animals of language

Zum Auftakt gibt es ein Gedicht von Jean-Luc Nancy, das mir den Titel für diese Seite zuflüsterte und mit dessen Autor ich mich sicher noch beschäftigen werde. Aber dazu später mehr. Erstmal etwas Wildwuchs zur Wildheit.(Zur deutschen Übersetzung: Ach, die Tiere der Sprache) von Jean-Luc Nancy geschrieben im Kontext des Films:  MING OF HARLEM: TWENTY ONE STOREYS IN THE AIR, 2014, Super 16 mm, Farbe, Ton, 71:00 Min., Courtesy Phillip Warnell Oh Tiger oh Alligator one another neither friends nor foes…

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